BH Bikes | El Mito Challege 2026. Antonio Ortiz & GravelX R

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Radfahrer fahren auf einem felsigen Bergweg.

E NO FIM, PERCEBES QUE ‘EL MITO’ NUNCA FOI APENAS SOBRE PEDALAR,
mit Antonio Ortiz

Manche Reisen beginnen lange bevor man in die Pedale tritt.

Sie beginnen in dem Moment, in dem du auf die Karte schaust und merkst, dass es diesmal um mehr geht als nur um Kilometer. Nicht um Wattwerte. Nicht einmal ums Ankommen.

Zwei Männer prüfen ein elektronisches Gerät im Freien.
Radfahrer mit Helm und Sonnenbrille auf einem Weg unterwegs.

Sie beginnen mit der Entscheidung, einfach loszufahren.
Mit einem Rad, ein paar Taschen, etwas Kleidung – und der Neugier auf das, was hinter dem Horizont wartet.

‘El Mito’ begann in Ronda. Kurz nach sieben Uhr morgens. Noch vor Sonnenaufgang. Die Puente Nuevo lag still über der Schlucht des Tajo, während eine kleine Gruppe Fahrer ihre Räder vorbereitete. Ziel: ein anderer Kontinent.

Das BH GravelXR lehnte am Stein. Ruhig. Unaufgeregt. Bereit für genau das, wofür es gemacht ist: lange Tage im Sattel und Wege, die irgendwo hinter der Karte verschwinden.

Radfahrer auf ländlichem Weg mit Windturbinen im Hintergrund.

Mit den ersten Kilometern kam langsam das Licht. Zwischen Ronda und Benaoján lag noch Kälte in der Luft. Feuchtigkeit. Stille. Diese besondere Ruhe der ersten Stunden, wenn jeder noch bei sich ist.

Corte de la Frontera. Bahnhof El Colmenar. Erster Checkpoint.

Dann weiter Richtung Süden. Durch die Sierra de Ojén. Schnelle Schotterpisten, ausgewaschene Wege, Wind von der Küste. Und irgendwo unterwegs das Gefühl, dass Europa langsam hinter dir bleibt, während Tarifa näherkommt.

Ganz im Süden endet die Straße – und etwas Neues beginnt. Denn ‘El Mito’ trägt seinen Namen nicht ohne Grund.

Zwischen Europa und Afrika verlief seit jeher eine Grenze. Und gleichzeitig eine Verbindung. Der Legende nach trennte Herkules die Berge und öffnete damit die Meerenge von Gibraltar – die Säulen des Herkules, das Ende der bekannten Welt. Vielleicht beginnt genau dort dieses Abenteuer

Radfahrer passieren ein Schild für Fahrradtreffpunkt.

Denn bei ‘El Mito’ geht es nicht einfach darum, von einem Kontinent auf den anderen zu fahren. Sondern darum, beide miteinander zu verbinden. Zu erleben, wie wenige Kilometer Meer zwei vollkommen unterschiedliche Welten voneinander trennen – und wie nah sie sich trotzdem sind.

Unterwegs merkst du irgendwann: ‘El Mito’ ist kein Rennen. Es ist eine Verbindung

In Tarifa war die Reise noch lange nicht vorbei. Jeder schaute auf die Uhr, organisierte die Überfahrt, suchte die richtige Fähre. Ohne Support. Ohne festen Zeitplan. Nur mit dem, was man selbst dabeihat.

Mit dem Rad aufs Schiff. Die Küste langsam verschwinden sehen. Die Meerenge überqueren. Und plötzlich: Tanger. Afrika.

Eine andere Sprache. Andere Geräusche. Andere Gerüche. Und das Gefühl, sehr weit weg zu sein – obwohl nur wenige Kilometer Wasser dazwischenliegen.

Person mit Ziegen und Radfahrer auf ländlicher Straße.
Radfahrer auf einer Straße mit Meerblick.

Der zweite Tag führte durch Marokko. Fast hundert Kilometer zwischen Tanger und Tétouan. Kaum flache Passagen. Ständig hoch und runter. Kleine Straßen, staubige Pisten, abgelegene Täler und Dörfer. Anstrengend. Lang. Intensiv.

Und trotzdem lief alles ruhig weiter.

Das BH GravelXR machte genau das, was in solchen Momenten zählt: funktionieren. Verlässlich. Komfortabel. Unkompliziert. Die Taschen saßen fest am Rahmen, die Reifen fanden Grip auf losem Untergrund, und auch nach Stunden im Sattel blieb das Rad ruhig und berechenbar. Drei Tage unterwegs. Kein Drama. Kein Zweifel.

Rennrad lehnt an einer Ziegelwand.
Manchmal ist ein Fahrrad eben mehr als nur ein Fahrrad. Es wird Teil der Reise

Und Marokko schenkte uns an diesem Tag noch etwas anderes: ein spätes Mittagessen oberhalb von Tétouan. Eine lange Tafel. Tajines. Die Stadt unter uns. Berge, Meer und überall Bewegung.

Spätestens dort wurde klar, dass ‘El Mito’ nie einfach nur ein Rennen war.

Es ging ums Entdecken. Ums Teilen. Um dieses seltene Gefühl, gleichzeitig klein und vollkommen lebendig zu sein
Zwei Männer im Gespräch in einem Raum, tragen Sportjacken.

Der dritte Tag begann wieder vor Sonnenaufgang. Von Tétouan ging es zurück Richtung Grenze. Einunddreißig Kilometer bis Ceuta. Marokko blieb hinter uns – aber nicht wirklich. Manche Orte reisen weiter mit dir.

Frühstück am Hafen. Noch eine Fähre. Diesmal nach Algeciras. Und dort begann der härteste Teil der Strecke. Europa war zurück. Aber Ronda noch weit entfernt.

Los Barrios. San Roque. Guadiaro. El Secadero. Danach wartete der eigentliche Anstieg: Gaucín. Algatocín. Atajate. Puerto del Espino.

Die Beine wurden schwer. Der Körper wollte langsamer werden. Der Kopf begann zu rechnen. Doch das Rad rollte weiter. Und irgendwann, fast sechzig Stunden nach dem Start, taucht Ronda wieder vor dir auf.

Radfahrer mit Helm und grüner Jacke in der Dämmerung.
Radfahrer mit Helm lehnt an Fahrrad vor steinernem Bogen.

Dieselbe Stadt, in der alles begonnen hat. Und du lächelst. Nicht, weil es vorbei ist. Sondern weil du weißt, dass es echt war.

Denn bei ‘El Mito’ geht es nie nur ums Ziel. Sondern um alles dazwischen

Die Menschen. Die Gespräche. Die Stille. Die Landschaften. Die Orte, die man vorher nicht kannte. Und die Erkenntnis, dass man oft zu mehr fähig ist, als man denkt.

Vielleicht beschreibt genau deshalb Alberts Geschichte dieses Abenteuer am besten.

Zwei Radfahrer mit Helmen fahren im Freien.

Albert gewann seinen Platz über die BH-Verlosung. Er kam nach Ronda, ohne genau zu wissen, was ihn erwartet.

Und er ging mit etwas zurück, das bleiben wird. „Hart – aber unvergesslich“, sagte er später.

Und wahrscheinlich beschreibt genau das ‘El Mito’ am besten.

"So hart, dass man sich unterwegs schwört, es nie wieder zu tun. Und gleichzeitig so besonders, dass man auf dem Heimweg schon darüber nachdenkt, zurückzukommen"

Antonio Ortiz

"So hart, dass man sich unterwegs schwört, es nie wieder zu tun. Und gleichzeitig so besonders, dass man auf dem Heimweg schon darüber nachdenkt, zurückzukommen"

Antonio Ortiz

Denn manche Reisen enden nicht, wenn man nach Hause fährt.
Manche beginnen genau dort erst richtig. Und ich glaube, ‘El Mito’ ist erst der Anfang.